2. english (scroll down)
TAG 20
Was für eine Nacht. Ich bin mit weiteren 3 alleinreisenden Typen im Zimmer. Ein junger symphatischer Holländer auf Hollandrundreise (selbstverständlich mit Rad), ein schräger etwas bulliger Deutscher mit Bart und (leider) starkem Körpergeruch und einer weiteren Person, deren Schweigsamkeit schon fast furchteinflössend war. Geschlafen habe ich nicht gut. Naja, das kann ich hoffentlich nachholen. Der Start meiner heutigen Tour verläuft auch alles andere als einfach. Ich schätze es sehr, dass die Holländer Fahrräder lieben. Aber! Ja, aber es nimmt hier Ausmasse an, die es schon fast wieder kompliziert erscheinen lassen, denn es gibt regelrechte Rad-Highways mit mehreren Spuren und es gibt auch etliche Abzweigungen, Kreuzungen, Kreuzzweigungen, Abkreuzungen und andere Möglichkeiten. Dieses Überangebot hat für mich die Konsequenz, dass ich mich konsequent verfahre. Mit dem zusätzlichen immer stärkeren Regen, der auch noch einsetzte, wurde es auch nicht einfacher. Doch kurz vor dem Regen noch ein schöner Moment. In einem Feldabschnitt beobachte ich ein junges Kalb, das wörtlich das Kalb macht (wie wir zumindest in der Schweiz sagen, wenn jemand sich sehr lustig benimmt). Es springt herum und ärgert seine Mama, die es immer wieder zurechtweist. Dabei bemerke ich fast gar nicht, dass ich und mein Rad gerade von einem kleinen frechen Vogel inspiziert werde, dabei schaut der kleine immer wieder hoch, als wolle er sagen: "Na Du, bist wohl etwas vom Weg abgekommen". Ja, das stimmt. Dann geht es im Regen weiter bis es zum Starkregen eskaliert, bevor es wieder aufklart. Nun wird es übersichtlicher, der Weg scheint besser auffindbar, ich bin aus dem urbanen Gewühl raus. Damit es aber nicht zu locker wird, trample ich nun gegen den sehr starken Wind. Dabei merke ich, dass ich da einige Kilos mit mir führe und mir wird klar, warum es in diesem Land so viele Windmühlen gibt. Die Aussichten sind aber gut. Am Horizont sehe ich Wiik. Ein kleines Städtchen mit alter Windmühle (klar doch! Diese hier ist aber sogar gemalt worden, siehe Bild), einem alten Fort mit Schlossruine und einer Kirche und einem netten Stadtleben, dass ich mir nach etwas Erholung noch genauer anschaue.
DAY 20
What a night. I'm in a room with 6 beds and 3 other guys. There is a nice young dutch man, who is on a little roundtrip in his own country (by bike of course), an other older, heavy and a little weird guy from germany with beard and unfortunately a very, very bad smell and an other guy, who did not talk at all, which was a little weird too. I didn't sleep very much that night. But there are other nights. So I start to my next journey, but I'm in trouble soon. I like the way dutch people love bicycles. But! Yes, but there are so many cycleways and cyclehighways, crossings, signs and junctions, that in total it's getting more complicated. At least when you're not used to it. This excessiv supply is to much for me. I get lost more than I'm on the right track. An then comes the rain, which is getting stronger and stronger. But short before there was a very nice moment, when I stopped on a field to watch a baby calf having fun, jumping around and making his mother angry. While I was watching amuesed the funny moves of the little calf, there was a little bird inspecting me and my bike from all sites. He was very close and looked up to me from time to time as if he likes to say: "Hey, did you miss the right track, he". Yes, in deed! And then I went on in the rain, before it mutated to heavy rain, before it brithened up again. But now it get's easier, the way is not so hard to find anymore, I'm out of the urban part. In order that it's not gonna get to easy, the wind is now extremely strong, heading in my direction of course. I'm noticing, that there are some extra pounds loaded on my bike and it seems to be clear, why there are so many windmills. But the future is looking good. On the horizon I discover Wijk. A little town with an old windmill (of course, but that one is famous), an old fort, a church and a vibrant life in the streets of the old town, which I like to explore after a little time of regeneration.




Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen