2. english (scroll down)
Ich folge dem Radweg aus Dover heraus. Der führt mich erst am Highway und an der Hafeneinfahrt vorbei mit viel Verkehr, enormem Lärm, starken Abgasen und so vielen Scherben am Boden, dass ich mich schon auf einen Schlauchwechsel einstelle. Wie ein Wunder komme ich aber ohne Pitstop aus und zu meiner Erleichterung erreiche ich nun auch einen Naturweg, der mich der Küste entlang über Folkstone nach Hythe führt. Dort verliere ich kurz den Radweg aus den Augen, ehe ich den Kanal finde, an dem entlang ich nun für die nächsten Meilen radle. Soweit alles gut, nur bin ich ständig starken Küstenwinden ausgesetzt, gegen die ich anstrample. Dennoch kann ich die schöne Landschaft mit vielen offenen Feldern geniessen, bevor ich mich wieder zum Meer herankämpfe, das ebenfalls eine atemberaubende Szenerie bereit hält. So gelange ich völlig erschöpft nach Rye, einem kleinen Ort vor Hastings, wo ich eigentlich übernachten wollte. Aber alles ist ausgebucht, bzw. alles was ins Budget passt. So gönne ich mir eine kurze Zugfahrt nach Hastings, wo ich relativ spät abends ankomme. Auch hier ist eine Unterkunft schwer zu finden. Online nur teure Angebote. So radle der Nase nach im Ort herum bis ich in der malerischen Altstadt in einem Pub unterkomme. Nein, keine Angst, die haben auch Zimmer ;). Und was für welche. Ich profitiere von einem supergünstigen Angebot und entscheide mich, weil es zudem noch sehr heimelig ist, einige Tage hier zu bleiben. Hier gibt’s einen schönen Hinterhof mit Garten. Mein Zimmer ist grosszügig eingerichtet und das Personal ist extrem freundlich und hilfsbereit. Falls ihr mal in Hastings seid, dann kann ich „The Jenny Lind“ nur empfehlen. Das Hierbleiben lohnt sich! Ein herrlicher Ort. Mein zweiter Favorit nach Den Haag. Die kleine Stadt liegt inmitten der Cliffs. Die oft charmanten Häuser stehen eng aneinander an verwinkelten Gässchen die auf und ab führen. Die Altstadt liegt am östlichen Strand. Da gibt’s neben dem Fischerhafen viele kleine Pubs, Restaurants, Bars und kleine Läden und so manche Brockenstube, die hier offenbar auch florieren. In den Pubs spielen abwechselnd Bands von Folk bis Rock. Die Leute sind leider eher distanziert. Es gibt ein paar ausländische Touristen, die eher offen sind ein paar Worte zu wechseln. Die Engländer selber zeigen sich jedoch reserviert, was etwas schade ist. Dennoch geniesse ich es sehr, hier auszuspannen und mache einige wunderbare Spaziergänge bevor ich die letzten Etappen antrete, wobei ich nun grösstenteils mit dem Zug unterwegs sein werde in Richtung Brighton und London.
I’m following cyclepath no 2 to get out of Dover. There’s a lot of traffic, enormous noise, heavy off-gases and so many glass-shards on the way that I’m getting prepared to change the tube. But what a big surprise I can do it without pitstop to reach naturepathes, which is a great relief. I get to Folkstone and Hythe, where I loose the cyclepath for a moment, but find it again at a channel. I follow this channel for a view miles and cycle through fields afterwards. Allways fighting against the strong coastal winds, but I enjoy the beautiful landscape. I’m heading in direction of the sea again, where outstanding views are waiting on me again. In the late afternoon I reach Rye, where I like to stay for the night. But my plans don’t work out. Not a place free or in my budget. My legs are very heavy. I decide to take the train to Hastings, which is quiet close. There again, no place for me. No good offers online as well. So I’m following my nose (as we say in Switzerland) to get tot he picturesce oldtown, where I finally find my place in a pub. Not to end up drinking, but to get a nice and inexpensive room. Stuff is nice and very helpful, cosy gardens in the backside of the pub and a very good room with a comfortable bed. If you are in Hastings sometimes, don’t miss „The Jenny Lind“. I decided to stay a view days in Hastings. Life as a vagabond is quiet exhausting gradually. But good decision. Hastings is a fantastic place. A charming Old Town on the eastside of the beach, where many nice pubs, restaurants, little stores and vintage shops are located. A nice beach and not far to reach beautiful nature places. I like it here. A little sad, that it’s not so easy to chat with the people over here. There are a view tourists from foreign countries, who are more up for a little chat. The english people seem to be a little more reserved. Anyway. I enjoy my time here before it goes on to my last view journeys, which will be more or less by train in direction of Brighton and then London.
























































